Wir haben gut geschlafen und frühstücken zusammen mit den Eichhörnchen in der Sonne. Um kurz vor neun starten wir und steigen ab nach Rossatz. Wir kaufen uns im Tante Emma Laden Brötchen für unterwegs und in einem Weingut nehmen wir eine Flasche Wein mit. Die nette Frau vom Weingut wickelt die Flasche dick in Zeitungen ein, damit sie bis zum Abend kühl bleibt. Im nächsten Ort Rührdorf verpassen wir den Heurigen um 30 min, wir wollten nicht warten. Am Straßenrand kaufen wir noch zwei Äpfel und steigen dann über die Fahnenwand und viele tolle indianerfelsen auf und wandern zum Seekopf. Im Wald sind viele Äste vom Sturm herunter gefallen. Einmal liegt uns auch eine komplette Eiche im Weg. Vom Aussichtsturm auf dem Seekopf haben wir eine super Rundumsicht. Am Fusse des Turms Vesper wir Brötchen mit Oliven und trinken einen Schluck Wein dazu. Wir bekommen noch Gesellschaft und unterhalten uns gut über Wien, das Hochwasser und andere Themen. Wir steigen wieder ab und treffen auf 4 Wanderer. Der Mann schickt uns zu einem Bankerl mit Kreuz und Buch. Seine Frau ist vor einem Jahr hier im Wald beim Wandern gestorben. Diese Geschichte beschäftigt uns beide und wir wandern etwas schweigsam Richtung rote Wand. Die letzten beiden Stunden sind etwas zäh aber wir schaffen es noch mit den letzten Sonnenstrahlen zum Aussichtspunkt. Wir staunen nicht schlecht, dort steht nämlich schon ein Zelt. Wir stellen unseres mit Abstand dazu. Es stellt sich heraus das dies ein Vater-Tochter Ausflug ist. Zum 14. Geburtstag gab es eine Übernachtung im Zelt. Wir hatten einen sehr kurzweiligen Abend mit super Aussicht auf die Donau.
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